Abends, auf dem Rückweg, fahren wir doch noch einmal nach Erfelden. Da ist der unbefestigte Weg direkt hinter dem Parkplatz beim Restaurant Dreimaster schon überschwemmt. Wir müssen uns darauf beschränken, uns die Lage vom Damm aus anzusehen.
Wie wir bei ELWIS nachlesen können, ist der Pegel Worms innerhalb von 24 Stunden um 133 cm gestiegen!
Noch stehen die Bänke im Trockenen.
Von der CLARA aus könnte man jetzt über die Streuobstwiese schauen. Der helle Streifen in der linken Bildmitte ist der Erfelder Altrheinarm, der den Kühkopf umschließt.
Samstag, 1. Juni 2013
Hochwasser auf dem Rhein, Pegel Worms 480 cm für Erfelden um 12 Uhr
Wer den hinteren Niedergang benutzen möchte, bekommt nasse Füsse. Die Landseite steht unter Wasser.
Freitag, 31. Mai 2013
Hochwasser auf dem Rhein, Pegel Worms 390 cm für Erfelden
Nachdem der Mai fast nur aus Regen bestand und es in den letzten Tagen richtig heftig wurde, steigt der Pegel unaufhörlich. Uns erreicht eine Warnung von Almut per E-Mail, dass extremes Hochwasser erwartet wird, genauer: 700 cm beim Pegel Worms für den kommenden Montag.
Wir fahren noch am Abend zum Yachtclub, aber die starken Männer um Hafenmeister Hans waren schneller. Alles aus dem Flutkeller ist nach oben geschafft worden, die Kisten ins Clubhaus und die Fahrräder auf die Veranda.
Auf dem Weg zur CLARA liegen die Boote am Steg schon auf Augenhöhe mit den "Frühschoppen-Bänken", der vordere Niedergang hat nur noch wenig Gefälle, der hintere Niedergang zeigt schon nach oben.
Der Pegelstand im Titel dieses Beitrags ist übrigens aus den Meldungen zum Pegel Worms errechnet, unter der Annahme, dass der Anstieg zwischen zwei Messungen linear erfolgt und dass das Wasser von Worms bis in unsere Kandel vier Stunden braucht. Die Angabe bezieht sich auf 20:15 Uhr - die Zeit, als die Fotos gemacht werden.
Wir fahren noch am Abend zum Yachtclub, aber die starken Männer um Hafenmeister Hans waren schneller. Alles aus dem Flutkeller ist nach oben geschafft worden, die Kisten ins Clubhaus und die Fahrräder auf die Veranda.
Auf dem Weg zur CLARA liegen die Boote am Steg schon auf Augenhöhe mit den "Frühschoppen-Bänken", der vordere Niedergang hat nur noch wenig Gefälle, der hintere Niedergang zeigt schon nach oben.
Der Pegelstand im Titel dieses Beitrags ist übrigens aus den Meldungen zum Pegel Worms errechnet, unter der Annahme, dass der Anstieg zwischen zwei Messungen linear erfolgt und dass das Wasser von Worms bis in unsere Kandel vier Stunden braucht. Die Angabe bezieht sich auf 20:15 Uhr - die Zeit, als die Fotos gemacht werden.
Donnerstag, 16. August 2012
Marina Westhafen, Frankfurt, Main km 33,0 RU [50° 05.948' N 008° 39.567' E] Liegeplatz 2
Wir nehmen die zweite Etappe auf unserem Weg zurück nachhause in Angriff. Ralf hat sich als Besatzung Werner und Markus dazu geholt. Wir nehmen Abschied von Aschaffenburg und erreichen als erste Schleuse Kleinostheim. Dort müssen wir erstmal am Haltepunkt festmachen und abwarten.
Hinter einem Frachter dürfen wir dann in die Schleusenkammer. Der Kapitän des Frachters ist am Funk gar nicht glücklich, als ihn der Schleusenmeister informiert, dass ein Sportboot mitgeschleust wird. Womöglich hat er Sorge, dass wir ihn aufhalten könnten. Wir legen zügig in der Schleusenkammer an und melden uns weisungsgemäß beim Schleusenmeister, dass wir fertig sind.
Keine Reaktion, das Tor zum Oberwasser schließt sich nicht.

Nach ein paar Minuten wiederholen wir unsere Meldung um vom Schleusenmeister zu erfahren, dass der Frachter vor uns noch nicht soweit ist. Von wegen, wir und den Frachter aufhalten!

Nach Kleinostheim - vorbei an der Einhardbasilika von Seligenstadt - erreichen wir die Sportbootschleuse Krotzenburg, mit 4 Meter Nutzbreite groß genug für die CLARA. Die Schleuse liegt vor uns, offen und leer. Markus steuert uns vorsichtig in die Schleusenkammer und wir machen auf Slip fest.





Als das talseitige Tor schließlich offen ist, ziehen und schieben wir die CLARA ohne eigenen Antrieb aus der Kammer bis zum Ponton im Unterwasser, wo Ralf, der die Schleuse bedient hat, wieder zusteigt.
Als nächstes kommt die Sportbootschleuse Mühlheim, ebenfalls 4 Meter Nutzbreite. Gleiches Spiel. die Schleuse ist offen und leer. Diesmal steuert Ralf und Markus bedient die Anlage. Bei der Ausfahrt wird wieder geschoben und gezogen und am Steg im Unterwasser steigt Markus wieder zu.
Mit der Schleuse Offenbach in Sicht melden wir uns an und müssen erstmal warten. Wir machen am Haltepunkt an der Schleuseninsel fest. Die Wartezeit ist gerade mal erträgliche 30 Minuten. Dann dürfen wir nach einem talfahrenden Frachter - es ist der gleiche, den wir in Kleinostheim vor uns hatten - einfahren bis in die talseitige Kammerhälfte.
Offenbach war die letzte Schleuse für heute und wir fahren gemächlich weiter, sehen beim Osthafen Frankfurts den halbfertigen Wolkenkratzer der EZB und längs zum Ufer eine Brücke liegen. Dann kommt die bekannte Skyline Frankfurts wieder in Sicht.
In der Marina im Westhafen wartet schon der Hafenmeister auf uns und hilft uns beim Anlegen. Für den Liegeplatz hatten wir uns schon am Vortag angemeldet. Wie üblich haben wir ein Auto, Werners, am Zielort geparkt. Werner fährt Markus und Ralf zurück zum Auto in Aschaffenburg und damit machen alle sich nach einem schönen Tag auf den Heimweg.
Auf der zweiten Etappe unseres Rückwegs auf dem Main sind wir 54,9 km (über Grund) gefahren.
Keine Reaktion, das Tor zum Oberwasser schließt sich nicht.
Nach ein paar Minuten wiederholen wir unsere Meldung um vom Schleusenmeister zu erfahren, dass der Frachter vor uns noch nicht soweit ist. Von wegen, wir und den Frachter aufhalten!
Als nächstes kommt die Sportbootschleuse Mühlheim, ebenfalls 4 Meter Nutzbreite. Gleiches Spiel. die Schleuse ist offen und leer. Diesmal steuert Ralf und Markus bedient die Anlage. Bei der Ausfahrt wird wieder geschoben und gezogen und am Steg im Unterwasser steigt Markus wieder zu.
Mit der Schleuse Offenbach in Sicht melden wir uns an und müssen erstmal warten. Wir machen am Haltepunkt an der Schleuseninsel fest. Die Wartezeit ist gerade mal erträgliche 30 Minuten. Dann dürfen wir nach einem talfahrenden Frachter - es ist der gleiche, den wir in Kleinostheim vor uns hatten - einfahren bis in die talseitige Kammerhälfte.
Offenbach war die letzte Schleuse für heute und wir fahren gemächlich weiter, sehen beim Osthafen Frankfurts den halbfertigen Wolkenkratzer der EZB und längs zum Ufer eine Brücke liegen. Dann kommt die bekannte Skyline Frankfurts wieder in Sicht.
In der Marina im Westhafen wartet schon der Hafenmeister auf uns und hilft uns beim Anlegen. Für den Liegeplatz hatten wir uns schon am Vortag angemeldet. Wie üblich haben wir ein Auto, Werners, am Zielort geparkt. Werner fährt Markus und Ralf zurück zum Auto in Aschaffenburg und damit machen alle sich nach einem schönen Tag auf den Heimweg.
Auf der zweiten Etappe unseres Rückwegs auf dem Main sind wir 54,9 km (über Grund) gefahren.
Dienstag, 7. August 2012
MWSC Aschaffenburg, Main km 87,4 RU [49° 58.082' N 009° 08.363' E] Gästeliegeplatz
Die CLARA hat neue Schrauben bekommen und wurde von Ralf auch in den Hafen des Yachtclubs Miltenberg auf einen Liegeplatz mit Steg verlegt. Jetzt soll der Rückweg begonnen werden, aber dazu muss erstmal ein Team gefunden werden. Heute ist es endlich soweit. Ralf hat als Mitfahrer die Männer aus Claudias Geschwisterschaft gewinnen können, nämlich ihren Bruder Ottmar und dazu noch Werner und Gerhard, Ehemänner von Claudias Schwestern.
Mit diesen gestandenen Männern wird die erste kritische Aufgabe in Angriff genommen, nämlich die CLARA aus dem engen Yachthafen zu manövrieren ohne irgendwo anzuecken. Es gelingt einwandfrei und Dank dafür gebührt auch dem Hafenmeister, der kräftig mithilft.
Wir fahren los. Ottmar und Werner haben beide schon am Ruder der CLARA gesessen und lösen Ralf auf der gesamten Fahrt immer wieder ab.
Vier Schleusen liegen auf unserem Weg, alles große Schleusen, weil die Bootsschleusen zu klein sind. Als erste erreichen wir Heubach. In Sichtweite melden wir uns an, müssen aber 40 Minuten auf zwei Talfahrer warten, hinter denen wir dann in die Schleusenkammer dürfen. Beim Schleusen zeigt sich die Routine, die Werner und Ottmar haben, aber auch Gerhard ist sofort dabei wenn es darum geht, die Leine zu führen. Generell scheint Schleusen bei Talfahrt einfacher zu sein, kann man doch einfach vom Boot auf die Schleusenmauer springen, die Leine um einen Poller oder durch einen Stahlbügel zu legen und dann vom Boot nur noch auf Länge nachzuführen. Zum Ablegen wird das lose Ende um Poller oder Stahlbügel gezogen und schon ist man frei.
So machen wir es in der Schleuse Heubach und folgen dann den beiden Frachtern. Die haben es mit fünf Knoten über Grund wirklich nicht eilig, aber überholen hat wenig Zweck, müssten wir dann doch an der nächsten Schleuse wieder auf sie warten. Stattdessen fahren wir hinterher und schließen wir auf, wenn eine Schleuse in Sicht kommt, um dann anzufragen, ob wir mit in die Schleuse dürfen. So klappt es auch bei den nächsten drei Schleusen, Klingenberg, Wallstadt und Obernau. Langsames Fahren, dafür keine Wartezeiten an den Schleusen.
Einen kleinen Zwischenfall haben wir in der Schleuse Wallstadt. Beim Loswerfen der Heckleine hat sich diese in einer Spalte der Betonoberkante der Schleusenkammer verklemmt. Die vordere Leine ist schon los und die CLARA droht sich in der Schleusenkammer quer zu legen. Da hilft nur eins: Ralf reicht Werner das stets bereit liegende Messer und die Leine wird gekappt. Alles wieder in Ordnung.

Nach der letzten Schleuse, Obernau, sind wir alleine auf dem Main, Schloss Johannisburg schon in Sicht. Wir nutzen die Gelegenheit Gerhard, der so gut beim Schleusen mitgemacht hat, jetzt auch etwas Fahruntericht zu geben: geradeaus fahren, kursgerecht aufstoppen und auf dem Teller wenden. Und er macht das nicht schlecht.
Schließlich fahren wir in Aschaffenburgs schönen natürlichen Hafen ein und legen am Kopfsteg des Motorboot- und Wasserskiclubs Aschaffenburg an. Rücksprache mit dem Hafenmeister ergibt dass sie CLARA dort bis auf weiteres liegen bleiben kann.
Wir haben wie üblich ein Auto am Start und am Ziel unserer Etappe. So fährt Werner uns noch zurück nach Miltenberg und von dort fährt jeder nachhause.
Es war ein guter Tag, ein tolles Team und alles hat wunderbar geklappt!
Wir sind auf der ersten Etappe unseres Rückwegs 18,5 sm im Wasser bzw. 41,5 km über Grund gefahren.
Mit diesen gestandenen Männern wird die erste kritische Aufgabe in Angriff genommen, nämlich die CLARA aus dem engen Yachthafen zu manövrieren ohne irgendwo anzuecken. Es gelingt einwandfrei und Dank dafür gebührt auch dem Hafenmeister, der kräftig mithilft.
Wir fahren los. Ottmar und Werner haben beide schon am Ruder der CLARA gesessen und lösen Ralf auf der gesamten Fahrt immer wieder ab.
Vier Schleusen liegen auf unserem Weg, alles große Schleusen, weil die Bootsschleusen zu klein sind. Als erste erreichen wir Heubach. In Sichtweite melden wir uns an, müssen aber 40 Minuten auf zwei Talfahrer warten, hinter denen wir dann in die Schleusenkammer dürfen. Beim Schleusen zeigt sich die Routine, die Werner und Ottmar haben, aber auch Gerhard ist sofort dabei wenn es darum geht, die Leine zu führen. Generell scheint Schleusen bei Talfahrt einfacher zu sein, kann man doch einfach vom Boot auf die Schleusenmauer springen, die Leine um einen Poller oder durch einen Stahlbügel zu legen und dann vom Boot nur noch auf Länge nachzuführen. Zum Ablegen wird das lose Ende um Poller oder Stahlbügel gezogen und schon ist man frei.
So machen wir es in der Schleuse Heubach und folgen dann den beiden Frachtern. Die haben es mit fünf Knoten über Grund wirklich nicht eilig, aber überholen hat wenig Zweck, müssten wir dann doch an der nächsten Schleuse wieder auf sie warten. Stattdessen fahren wir hinterher und schließen wir auf, wenn eine Schleuse in Sicht kommt, um dann anzufragen, ob wir mit in die Schleuse dürfen. So klappt es auch bei den nächsten drei Schleusen, Klingenberg, Wallstadt und Obernau. Langsames Fahren, dafür keine Wartezeiten an den Schleusen.
Einen kleinen Zwischenfall haben wir in der Schleuse Wallstadt. Beim Loswerfen der Heckleine hat sich diese in einer Spalte der Betonoberkante der Schleusenkammer verklemmt. Die vordere Leine ist schon los und die CLARA droht sich in der Schleusenkammer quer zu legen. Da hilft nur eins: Ralf reicht Werner das stets bereit liegende Messer und die Leine wird gekappt. Alles wieder in Ordnung.

Nach der letzten Schleuse, Obernau, sind wir alleine auf dem Main, Schloss Johannisburg schon in Sicht. Wir nutzen die Gelegenheit Gerhard, der so gut beim Schleusen mitgemacht hat, jetzt auch etwas Fahruntericht zu geben: geradeaus fahren, kursgerecht aufstoppen und auf dem Teller wenden. Und er macht das nicht schlecht.
Schließlich fahren wir in Aschaffenburgs schönen natürlichen Hafen ein und legen am Kopfsteg des Motorboot- und Wasserskiclubs Aschaffenburg an. Rücksprache mit dem Hafenmeister ergibt dass sie CLARA dort bis auf weiteres liegen bleiben kann.
Wir haben wie üblich ein Auto am Start und am Ziel unserer Etappe. So fährt Werner uns noch zurück nach Miltenberg und von dort fährt jeder nachhause.
Es war ein guter Tag, ein tolles Team und alles hat wunderbar geklappt!
Wir sind auf der ersten Etappe unseres Rückwegs 18,5 sm im Wasser bzw. 41,5 km über Grund gefahren.
Sonntag, 15. Juli 2012
Yachtclub Miltenberg, Main km 125,1 RU [49° 42.329' N 009° 15.414' E] Außenliegeplatz
Dann aber geht es los.
Die erste Schleuse ist in Obernau. Wir dürfen einfahren, sobald ein Talfahrer abgeschleust ist. Das dauert auch noch eine Viertelstunde, aber immerhin werden wir alleine geschleust.
Nach der Schleuse fahren wir flott mit 10 kn (über Grund) weiter. Dann passiert es. Ralf ist am Ruder und ist offensichtlich wenige Meter außerhalb des Fahrwassers. Was im Rhein kein Problem ist, nämlich mit einem Sportboot ein Stückchen das Fahrwasser zu verlassen, ist im Main hochgefährlich. Auf 49° 54.005' N 009° 08.688' E fahren wir über eine unter Wasser liegende Buhne. Ein Ruck geht durchs Boot, Ralf nimmt sofort das Gas weg, wendet über Backbord in das Fahrwasser. Fahrversuche einzeln mit den Motoren ergeben keinen Schub auf Backbord, Steuerbord funktioniert.
Wir stoppen und Ralf kontrolliert den Motorraum auf einen möglichen Wassereinbruch. Alles trocken, auch sonst ist nichts zu sehen.
Das Echolot gab keine Warnung, wahrscheinlich wäre es sowieso zu spät gewesen, um zu reagieren. Eine zuhause vorgenommene Überprüfung mit den ENC-Karten von ELWIS ergibt, dass die Buhnen an dieser Stelle gerade mal fünf Meter vom Fahrwasserrand entfernt sind.
Wir beraten die weitere Vorgehensweise. Auf Main km 110,7 RU, also flussaufwärts, gibt es die Erlenbacher Schiffswerft. Wir beschließen weiter zu fahren und uns die Werft auf eine Anlegemöglichkeit hin anzusehen. Mehr geht nicht, es ist Sonntag.
Wir fahren mit der Steuerbordmaschine weiter, die Backbordmaschine läuft im Leerlauf mit, um die Starterbatterie zu laden.
Wir nähern uns der Schleuse Wallstadt und dürfen wieder einfahren, sobald ein Talfahrer abgeschleust ist. Wir halten etwas Abstand zur Schleuse, anlegen wollen wir nicht und die CLARA mit nur einer Maschine auf Position zu halten ist nicht ganz einfach. Auch das Anlegen an der Schleusenwand gestaltet sich wesentlich schwieriger. Alle sind gefordert. Wir schaffen es und werden alleine geschleust.
Die Erlenbacher Schiffswerft kommt in Sicht. Keine Anlegemöglichkeit für Sportboote und offensichtlich eine Werft für große Frachter. Wir beschließen bis zum Yachtclub Miltenberg weiter zu fahren.
Bei der Schleuse Klingenberg die gleiche Prozedur. Wir warten auf einen Talfahrer und werden dann alleine geschleust.
Mit Miltenberg in Sicht rufen wir den Yachtclub Miltenberg an und bitten um Hilfe beim anlegen. Als wir am Yachtclub ankommen, wird uns bedeutet, nicht zu versuchen in den Yachthafen einzufahren, sonder direkt vor dem Clubhaus an einer Kaimauer anzulegen. Das macht die Sache natürlich viel einfacher und mit vereinten Kräften, unsere und die der Clubmitglieder, kann die CARA festgemacht werden.
Jetzt wollen es natürlich alle sehen. Wir fahren die Z-Antriebe hoch und sehen den Schaden. Die Backbordschraube ist weg, die Steuerbordschraube ist "angeknabbert". Wir hatten Glück, dass wir soweit gekommen sind. Und noch mehr Glück im Unglück: Ein offensichtlich fachkundiges Clubmitglied identifiziert Typ und Größe der Schrauben und wir können sofort ein Paar neue bestellen. Da wir sowieso nicht vorhaben sobald zurück zu fahren, bleibt genügend Zeit für eine Reparatur.Unsere vierte Etappe auf dem Main ging über 23,2 sm im Wasser bzw. 41,0 km über Grund.
Samstag, 14. Juli 2012
MWSC Aschaffenburg, Main km 87,4 RU [49° 58.103' N 009° 08.377' E] Gästeliegeplatz
Es geht weiter auf dem Main. Unsere dritte Etappe, von Hanau nach Aschaffenburg, steht an. Als Mannschaft haben wir uns Claudias Schwester Klara und deren Mann Werner dazu geholt. Klara und Werner sind schon gestern angereist und wir haben auch schon ein Auto am Ziel, den Motorboot- und Wasserskiclub Aschaffenburg, abgestellt. Nach einem guten Essen im Restaurant Zum Anglerheim haben wir vier auf der CLARA übernachtet. Es war das erste Mal dass wir die Dinette als Gästebett verwendet haben.
Der Tag beginnt regnerisch und da die geplante Etappe nicht besonders groß ist machen wir erstmal gemütlich Frühstück und üben danach ein paar Seemannsknoten mit Klara und Werner, die wir unterwegs brauchen werden.
Der Himmel klart auf und es geht los. Nach einer knappen Stunde erreichen wir die Sportbootschleuse Krotzenburg, mit 4,0 m Nutzbreite für die CLARA geeignet. Das Schleusentor ist geschlossen und wir setzen Claudia am Ponton vor dem Tor ab. Wir legen nicht an, sondern Ralf hält die CLARA auf Position. Claudia geht nach oben und macht die Schleuse für die Bergfahrt fertig.
Als das untere Tor offen ist, fahren wir in die Schleusenkammer ein und Klara und Werner machen die CLARA links und rechts fest, auf Slip natürlich.
Claudia bleibt bei der Schleusenbedienung und sorgt dafür, dass sich die Kammer mit Wasser füllt und schließlich das Tor zum Oberwasser öffnet. Claudia steigt oben ein und wir fahren aus der Schleuse heraus.
Die Schleuse Kleinostheim kommt in Sicht. Wir melden uns an und müssen uns beeilen, damit wir noch mit einem Frachter mitschleusen dürfen, der schon in der Kammer ist. Mit dem neuen Team klappt das Schleusen schon sehr gut.
Werner übernimmt öfters das Ruder. Er macht seine Sache gut und kein Zweifel - es macht ihm Spaß.
Knapp 10 Kilometer hinter der Schleuse passieren wir das Wahrzeichen von Aschaffenburg, das Schloss Johannisburg und erreichen den natürlichen Wassersporthafen von Aschaffenburg. Dort sind mehrere Wassersportvereine beheimatet.
Wir melden uns beim Hafenmeister des MWSC Aschaffenburg an und dürfen am ersten Kopfsteg festmachen.
Wir haben Landstrom und machen es uns erstmal bei Kaffee und Kuchen gemütlich.
Dann holen Werner und Ralf eines unserer Autos in Hanau ab und stellen es schon an unserem nächsten Ziel, dem Yachtclub Miltenberg ab.
Währenddessen gehen die beiden Frauen in Aschaffenburg bummeln und machen übermütige Sachen wie Überschlag mit dem Auto auszuprobieren.
Wieder zurück auf der CLARA üben wir noch den Palstek oder "mach mir mal die Klampe".
Unsere dritte Etappe auf dem Main ging über 18,1 sm im Wasser bzw. 31,9 km über Grund.
Claudia bleibt bei der Schleusenbedienung und sorgt dafür, dass sich die Kammer mit Wasser füllt und schließlich das Tor zum Oberwasser öffnet. Claudia steigt oben ein und wir fahren aus der Schleuse heraus.
Die Schleuse Kleinostheim kommt in Sicht. Wir melden uns an und müssen uns beeilen, damit wir noch mit einem Frachter mitschleusen dürfen, der schon in der Kammer ist. Mit dem neuen Team klappt das Schleusen schon sehr gut.
Werner übernimmt öfters das Ruder. Er macht seine Sache gut und kein Zweifel - es macht ihm Spaß.
Knapp 10 Kilometer hinter der Schleuse passieren wir das Wahrzeichen von Aschaffenburg, das Schloss Johannisburg und erreichen den natürlichen Wassersporthafen von Aschaffenburg. Dort sind mehrere Wassersportvereine beheimatet.
Wir melden uns beim Hafenmeister des MWSC Aschaffenburg an und dürfen am ersten Kopfsteg festmachen.
Dann holen Werner und Ralf eines unserer Autos in Hanau ab und stellen es schon an unserem nächsten Ziel, dem Yachtclub Miltenberg ab.
Währenddessen gehen die beiden Frauen in Aschaffenburg bummeln und machen übermütige Sachen wie Überschlag mit dem Auto auszuprobieren.Unsere dritte Etappe auf dem Main ging über 18,1 sm im Wasser bzw. 31,9 km über Grund.
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